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Der Pulverturm bei der Lienzer Klause
Anton Huber aus Leisach ist der Besitzer der mittelalterlichen Wehranlage Lienzer Klause und konnte nun mit vielen freiwilligen Helfern und öffentlichen Geldern den Pulvertrum fertig restaurieren.
1809 bekämpften, an der Lienzner Klause, die Tiroler siegreich die Franzosen und seit Jahren werkelte man unermüdlich an der Konservierung des Pulverturms. Seit heuer nun gibt es einen Themenweg, der über die Geschichte der Lienzner Klause informiert. Der etwa 200 m lange Weg ist gespickt mit großen Schautafeln. In Zukunft soll sogar noch eine Aussichtsplattform auf dem Turm errichtet werden.
Seit 130 Jahren bereits ist die Lienzner Klause im Besitz der Familie Huber. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahre 1241. Damals gehörte die Anlage den Bischöfen von Brixen, die sie wegen kriegerischer Auseinandersetzungen mit den Grafen von Görz errichten ließen. Letztendlich aber verleibten sich die Görzer Grafen die Burg ein. Wie bereits angekündigt, kam die Burg im Jahre 1809 nochmals zu großem Ruhm. Damals gelang es den Tiroler und Sextner Landstürmern, die Schlacht an der Lienzner Klause zu gewinnen. Die Franzosen mussten den Rückzug antreten. Besonders zu verdanken war dies dem 17-jährigen Studenten Georg Hauger. Ein Denkmal vor der Klause erinnert noch an ihn.
Foto: wikipedia
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